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Gartenordnung

 

 1.        Nutzung:

           Der Kleingarten dient dem Pächter zur nichterwerbsmäßigen
           gärtnerischen Nutzung, insbesondere zur Gewinnung von
           Gartenbauerzeugnissen für den Eigenbedarf und zur Erholung.

           Einseitige Kulturen dürfen nicht angebaut werden. Obst, Gemüse,
           Blumen und Rasen sollen in einem harmonischen Verhältnis
           zueinander stehen.

 1.2    Der Garten darf nur vom Pächter und mit zu seinem Haushalt
          gehörenden Personen zur Versorgung des eigenen Haushaltes
          bewirtschaftet werden.

 1.3     Werden im Auftrage des Pächters Arbeiten durch Dritte ausgeführt,
           haftet der Auftraggeber – gleich aus welchem Rechtsgrund – für alle
           eintretenden Schäden.

1.4      Bei der Anpflanzung von Sträuchern sind nur solche Arten zu wählen,
           die durch Rückschnitt und normale Pflege auf einer Höhe von 2,50 m
           gehalten werden können.

Bei Anpflanzungen von Bäumen und Sträuchern sind folgende Abstände zum Nachbargrundstück einzuhalten:

a.     Bis zu 1,20 m Höhe             1,00 m

b.     Bis zu 2,00 m Höhe             1,50 m

 

c.      Bis zu 3,00 m Höhe            2,50 m

d.      Über   3,00 m Höhe            3,00 m

1.5      Das Anpflanzen von Waldbäumen (auch Walnussbäumen) ist nicht
           erlaubt.
           Nadelgehölze (Koniferen) sind auf 5 Stück zu beschränken. Ihre
           Höhe soll 3,50 m nicht über-
           schreiten. Daneben sind 3 niedrige Koniferen (bis 1m hoch) gestattet.

           Fichtenhecken im Sinne von Pkt. 2,4 fallen nicht unter diese
           Einschränkungen.

 2.       Einfriedung:

2.1     Die Höhe der Zäune und Hecken an den Wegen innerhalb der Anlagen
          darf 1,20 m nicht überschreiten.
 

2.2     Der Pächter hat den an seinen Garten angrenzenden Weg bis zur Mitte
          sauber zu halten.

2.3     Zäune und Hecken an den Wegen sind in gleicher Höhe und Breite zu
          halten.

 2.4   Abgrenzungen zum Nachbarn durch Gehölzpflanzungen sind im
          Sitzplatzbereich der Laube bis zu 

          1,80m Höhe möglich.

3.       Schädlingsbekämpfung und Unkrautbeseitigung

3.1     Der Pächter ist zur Bekämpfung der auftretenden Gartenschädlinge
          sowie zur Beseitigung des Unkrautes verpflichtet. Insbesondere sind
          die Grenzen zum Nachbarn unkrautfrei zu halten und 
          überwachsende Pflanzenteile zu entfernen.

           Die Mitgliederversammlung kann eine einheitliche Schädlingsbe-
           kämpfung von Fall zu Fall 
           beschließen.
 

3.2       Die Schutzordnung für Bienen ist zu beachten.

3.3       Wer Pflanzenschutzmittel verwendet, haftet für alle hieraus
            entstehenden Schäden.

            Vorrang vor chemischem Pflanzenschutz hat der Schutz der Vögel
            und anderer Nutztiere.


4.         Bebauung

4.1       Das Errichten oder Verändern (Erweitern) der Gartenlaube bedarf
            einer Genehmigung durch den 
            Vereinsvorstand.
            Für das Einholen aller erforderlichen Genehmigungen ist der Pächter
            zuständig. Mit den Baumaßnahmen darf erst begonnen werden,
            wenn die Zustimmung vorliegt. Die Bebauung von Geräteschuppen
            dürfen 4 m² nicht übersteigen, Gartenhäuser dürfen mit max. 6 m²
            aufgestellt werden.
           

4.2      Außer einer Gartenlaube dürfen weitere Baukörper erst nach
           Genehmigung errichtet werden, aber nur in der Nähe des
           Laubenbereichs und nach Vorlage einer Zeichnung.
 

4.3       Wegeflächen sollen nicht mit geschüttetem Beton angelegt werden. 

5.         Tierhaltung

5.1       Kleintiere dürfen nur in Gehegen und nur mit Genehmigung des
            Vorstandes gehalten werden. Die Genehmigung kann widerrufen
            werden, wenn die Tierhaltung zu Klagen Anlass gibt.

            Hunde sind in der Gartenanlage an der Leine zu führen. Katzen
            dürfen nicht in den Garten
            mitgenommen werden.

6.         Befahren der Wege

6.1       Das Befahren der Wege mit Fahrzeugen jeglicher Art (PKW, Mopeds)
            ist grundsätzlich untersagt. 
          
 Bei Anlieferungen von Materialien, bei dem die Wege benutzt werden
            müssen, ist das Befahren mit einem Anhänger vorher beim Vorstand
            oder den Wegewarten anzumelden. Die Be-/Entladestelle ist 
            anschließend zu säubern.

7.         Gartenabfälle 

7.1       Gartenabfälle oder Unrat dürfen keinesfalls auf die an die
            Gartenkolonie angrenzenden Wege, in 
            Straßengräben, an Kanalböschungen usw. geworfen werden.

7.2       Grünabfälle können von April – Oktober j. J. jeweils einen Tag vor
            dem aha-Abholtag (zurzeit Mittwoch) in aha-Biosäcken zur Abholung
            neben dem Hausmüll-Container gestellt werden.

            Hausabfälle, die in den Gärten anfallen können jeweils sonntags ab
            13:00, soweit Platz, im Container entsorgt werden. Ansonsten ist der
            Hausmüll mitzunehmen.
 

8.         Bestehende Anlagen

8.1       Vorhandene Anpflanzungen und Baulichkeiten, die im Widerspruch
            zu dieser Gartenordnung 
            stehen, müssen spätestens bei Pächterwechsel beseitigt bzw. in
            einen ordnungsgemäßen Zustand gebracht werden.

9.         Allgemeine Bestimmungen

9.1       Jeder Gartenpächter hat sich so zu verhalten, dass kein anderer
            und/oder die Gemeinschaft gestört wird!

9.2       Alles; was die Ruhe, Ordnung und Sicherheit im Kleingarten
            beeinträchtigt, ist zu vermeiden
            (Lärmen, laute Musik, Ballspiele u. ä.)

            Die Benutzung mit Verbrennungsmotoren angetriebenen
            Gartengeräten (Rasenmäher, Pumpen u. ähnl.  ist von Montags bis
            Freitags in der Zeit von 13-15 Uhr nicht gestattet.

9.3       Sonnabends ab 13 Uhr und sonn- und feiertags ganztägig sind alle
            ruhestörenden Tätigkeiten untersagt.

9.4.      Von Oktober – März j. J. darf sonnabends durchgearbeitet werden,
            soweit es der Gesetzgeber zulässt.

9.5       Instandhaltung und Waschen von Kraftfahrzeugen innerhalb der
            Kleingartenanlage und der dazu gehörenden Parkplätze ist verboten.

9.6       Das Parken ist nur auf den ausgebauten Parkplätzen erlaubt. Pächter
            die Parkplätze gemietet haben sind verpflichtet diese regelmäßig vom
            Unkraut zu befreien. Die Parkplätze dürfen nicht als 
            Dauerparkplätze (z. B. Anhänger) genutzt werden.

9.7       Das Aufstellen von Wohnwagen innerhalb der Kleingartenanlage ist
            nicht erlaubt.

9.8       Das Grundwasser darf nicht durch Abwässer und andere Stoffe
            verunreinigt werden.

10.       Schlussbestimmung

10.1     Bei groben Verstößen gegen die Gartenordnung muss nach
            erfolgloser zweimaliger schriftlicher Abmahnung durch den Vorstand
            mit der Kündigung des Pachtverhältnisses gerechnet werden.

Diese Gartenordnung gilt als Teil des Pachtvertrages und tritt an die Stelle der bisherigen Gartenordnung vom 17.5.1995

 

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